Tomar, Portugal – Christus-Kloster (Weltkulturerbe)

Nachdem neulich schon Ourém hier Thema war, was auf dem Weg lag, geht’s hier diesmal um das eigentliche Ziel unseres damaligen Tagesausflugs:

Das Christus-Kloster (Convento de Cristo) in Tomar.

Diese UNESCO-Weltkulturerbestätte ist wahrlich beeindruckend! Gegründet wurde das Kloster 1162 von Tempelrittern, Kern der Anlage ist immer noch die alte Rundkirche. Schon die schiere Größe des Bauwerks beeindruckt jeden Besucher nachhaltig, sie umfasst alleine acht Kreuzgänge. Da das Wehrkloster über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut wurde, finden sich neben romanischen Elementen auch Gotik und Manuelinik in den Bauwerken wieder.

Übrigens: Es ist möglich, direkt eine Eintrittskarte für alle drei Weltkulturerbestätten der Umgebung (Wikipedia: Christuskloster Tomar, Kloster Alcobaça und Kloster Batalha) zu erwerben, was dann deutlich günstiger ist als die einzelnen Eintrittspreise!

Die folgenden Bilder täuschen nicht: Es waren, wie auch an den anderen historischen Stätten in Mittelportugal, die wir uns angesehen haben, sehr wenig andere Besucher unterwegs. Keinerlei Gedrängel, Geschiebe oder Ähnliches, überall kann man ganz in Ruhe und entspannt gucken.

Hier nun ein paar Impressionen aus dem Christuskloster Tomar:

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Ourém – Es muss nicht immer gleich Weltkulturerbe sein…

Von unserem Urlaubsort in Mittelportugal, Água de Madeiros, konnten wir bequem viele der berühmten historischen Stätten Portugals erreichen. Selbst an Sehenswürdigkeiten, die als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft sind, gibt es dort keinen Mangel: Sowohl das Kloster Alcobaça, das Christuskloster in Tomar als auch das Kloster Batalha sind in einem kurzen Ausflug zu erreichen.

Aber es muss gar nicht immer gleich ein Weltkulturerbe sein! Auf dem Weg von Sao Pedro de Moel nach Tomar kommt man auch mehr oder weniger direkt an Ourém (der englischsprachige Wikipedia-Eintrag ist aber ergiebiger)  mit einer wunderbar angelegten Burganlage vorbei, die ebenfalls eine ausführliche Besichtigung lohnt. Ein weiterer Vorteil: Da diese Sehenswürdigkeit in den Reiseführern nicht ganz vorne in den Top 10 – Listen zu finden ist, hat man dort weitestgehend seine Ruhe, mit uns waren dort noch maximal 5 andere Besucher unterwegs. ;-)

Ebenfalls dort zu finden ist übrigens eine Pousada: Pousada de Ourem

Ein paar Eindrücke:

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Ruhige Tage in Água de Madeiros…

Água de Madeiros? Ziemlich sicher hat man von dem Nest irgendwo am Strand in Mittelportugal, zwischen Porto und Lissabon gelegen, noch nie etwas gehört.

Auch der nächst größere Ort, São Pedro de Moel, dürfte nicht unbedingt Weltruhm genießen. ;-)

Google Maps zeigt die Lage:

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Reiseveranstalter aus Deutschland bieten diese Gegend kaum an und auch im Internet findet man nicht wirklich viel deutschsprachige Informationen zu dieser Gegend Portugals. Schade eigentlich, denn diese Ecke am westlichen Ende Europas ist wirklich ein hübsches Fleckchen Erde und es kommen sowohl Naturliebhaber (laaaaange, menschenleere Strände, Naturschutzgebiete, etc) als auch Kultur-Interessierte (diverse Weltkulturerbe-Stätten in direkter Nähe, genannt seien hier Alocbaca, Tomar und Batalha) voll auf ihre Kosten. Aber dazu werde ich in einem späteren Bericht noch was schreiben…

Zurück zu Água de Madeiros. In diesem Strandfleckchen mit nur ein paar Häusern liegt das Residencal Água de Madeiros, welches einen deutschen Besitzer hat und vor Ort von Daniela, einer perfekt deutsch sprechenden Portugiesin verwaltet wird. Sprachprobleme gibt’s also schon mal keine. Auch sonst ist die Unterkunft prima, es gibt sehr gutes Frühstück mit Wurst, Käse, Eiern nach Wunsch, Marmelade, Joghurt, diversem anderen Kram, wunderbaren Brötchen und insbesonderem einem hervorragenden selbstgemachten Obstsalat. Einziges Manko auch hier: Wieder mal, wie so oft im Süden, keinen frischen Orangensaft, obwohl das Land davon wirklich genug hat.

Blick über den Strand von Agua de Madeiros in Richtung Sao Pedro de Moel

Die Zimmer sind schlicht und sehr sauber, Sat-TV ist vorhanden, ebenso gratis WLAN. Die Nasszelle ist recht klein, unser Zimmer lag im ersten Stock, der Balkon hatte herrliche Nachmittagssonne und Meerblick. Sehr empfindliche Reisende könnten das Haus vermutlich als etwas hellhörig empfinden.

Im Frühstücksraum befinden sich übrigens auch Getränkekühlschränke, aus denen man sich selbst bedienen kann. Der Verzehr wird einfach auf einem Block vermerkt und am Ende des Urlaubs bezahlt. Die Getränkepreise sind dabei sehr fair, so dass einem schönen Glas Rotwein oder einem Bier auf der Terrasse zumindest nicht der Preis entgegen steht.

Wichtig zu wissen: Vor Ort gibt es direkt kein Restaurant und auch keinerlei Einkaufsmöglichkeit. In der Haupsaison gibt es wohl eine Bar in etwas Entfernung auf der anderen Ortsseite. Auch die Unterkunft bietet nur Frühstück an. Mittags/Abends ist man also darauf angewiesen, mit dem Auto zu fahren, oder zu Fuß ins ca. 2,5 km entfernte São Pedro de Moel zu laufen. Dieser Spaziergang kann bei Niedrigwasser bequem über den wunderschönen Strand führen, bei Hochwasser wählt man eine Sandpiste, die oberhalb des Strandes in den Ort führt und immer begehbar ist. Nachts ist der Rückweg über den Strand bei Mond und funkelnden Sternen wirklich romantisch. ;-)

Fazit: Für den ruhesuchenden Gast oder auch als Ausgangsbasis für Kultur- und Natur-Ausflüge ist die Unterkunft Residencal Água de Madeiros absolut zu empfehlen. Auch wir werden sicherlich wiederkommen.

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