Kourabiédes – Griechisches Gebäck zum Advent

Griechische Mandelkekse, genannt Kourabiédes, wollte ich schon immer mal selber backen und heute war es dann so weit.

Nach einigem Blättern in meinen Backbüchern und Suchen im Internet habe ich mich dafür entschieden, mich am Rezept des Blogs „Der Geschmack von Kreta“ zu orientieren.

Also habe ich

  • 200g gemahlene Mandeln trocken angeröstet, bis sie dufteten,
  • 330g weiche Butter mit 250g Zucker und einem Eigelb schaumig gerührt,
  • die Masse dann mit einem Gläschen Weinbrand, 500g Mehl und knapp 100ml frisch gepresstem Orangensaft zu einem weichen Teig verknetet.

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Obwohl es im Originalrezept nicht vorkommt, habe ich drei Tropfen Bittermandelaroma zum Teig gegeben um den mandeligen Geschmack noch mehr hervorzuheben, was sich im Nachhinein als sehr gute Idee herausstellte.

Den fertigen Teig habe ich mit den Händen auf dem Backbrett flachgedrückt und mit Hilfe eines kleinen Glases zur Hälfte zu Halbmonden ausgestochen.

kekse-griechenland-1189 kekse-griechenland-1197 Aus dem Rest habe ich mit den Händen flache runde Plätzchen mit einer Vertiefung in der Mitte geformt. Beides sind traditionelle griechische Formen für die Plätzchen.

Gebacken habe ich die Plätzchen für ca 20 Minuten im 180°C heissen Ofen, wobei sie ein bisschen wachsen. Glücklicherweise sind sie aber nicht ineinander gelaufen. ;-)

 

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Laut den Originalrezepten sollen die Plätzchen nicht braun werden. Uns schmecken die brauneren vom Blechrand aber besser :-)

Nach dem Backen habe ich die noch heissen Plätzchen mit etwas Rosenwasser bestrichen und dick mit Puderzucker berieselt.

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Beim nächsten Mal würde ich mehr Mandeln und evtl. auch etwas geriebene Orangenschale in den Teig geben.

Aber auch so sind es superleckere Adventsplätzchen geworden.

Tavira – mon amour

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Viele Jahre lang habe ich sie beneidet.

Wen? Die Menschen, die im Gegensatz zu uns Tagestouristen abends in Tavira bleiben durften und im goldenen Abendlicht vor einer der kleinen Bars am Rio Gilão standen, wenn wir wieder in Richtung Westen zu unserem Feriendomizil aufgebrochen sind.

Auch im Winter, unserer bevorzugten Reisezeit, hat man am Ostufer des Flusses bis ca 17:30 Sonne und kann mit etwas Glück im T-Shirt in der Sonne sitzen. Hat man dann die Möglichkeit, zu bleiben, erlebt man, wie die Sonne langsam hinter den historischen Bauten am Westufer versinkt und dabei eine wunderschöne Stimmung mit einer Vielzahl von angeleuchteten Wolken in Rosa- und Lilatönen entstehen lässt.

Wir geniessen diese magischen Momente am liebsten am Pessoa’s Café (hier bei Facebook) mit Blick auf die Silhouetten der Burg, der Camera Obscura und der historischen Kirchen.

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Die Stadt, die durch das berühmte Lissabonner Erdbeben von 1755 in weiten Teilen zerstört wurde, wurde durch den Marqués de Pombal und den Bischof von Faro wieder aufgebaut und ist zum Grossteil in ihrer historischen Substanz erhalten geblieben.

Man kann sich wunderbar durch die engen, historischen Gassen treiben lassen und hat immer wieder wunderbare Ausblicke auf Kirchen, Paläste, wunderschöne, mit Azulejos verzierte historische Häuser und schöne Innenhöfe.

Obwohl die Stadt mittlerweile recht touristisch geworden ist, hat man doch immer noch das Gefühl, vom Massentourismus verschont geblieben zu sein. Es gibt nur wenig neugebaute Hotels. die meisten Unterkünfte für Touristen sind in den historischen Gemäuern inmitten der Stadt entstanden, wie z.B. auch die Pousada Convento da Graça in einem ehemaligen Augustinerkloster (Artikel dazu hier).

Tavira ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Neben der verwunschenen alten Stadt lockt auch der wunderschöne, endlose lange Strand auf der vorgelagerten Ilha de Tavira. Diesen erreicht man entweder mit der kleinen Fähre ab Quatros Aguas oder aber ab dem westlich von Tavira gelegenen Santa Luzia zu Fuss oder mit der kleinen Bimmelbahn, wie auf den folgenden Bildern zu sehen.

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Winterzeit – Sprachenzeit – ideal zum lernen

Winterzeit.

Welche Zeit im Jahr wäre besser geeignet zum Sprachen lernen?!

Draußen ist es meist grau, kalt und nass. Die Planungen für die Reisen der kommenden Saison laufen in vielen Wohn- und Arbeitszimmern.

Also eigentlich die optimale Gelegenheit, sich neben geographischen Zielgebiets-Kenntnissen auch gleich ein bisschen mit der Sprache zu beschäftigen.

Ob Griechenland, Portugal oder Spanien – überall freuen sich Einheimische darüber, wenn Reisende und Touristen mit ein paar Brocken Griechisch, Portugiesisch oder Spanisch versuchen, Land und Leuten mehr Respekt entgegen zu bringen.

Leider laufen Kurse an der örtlichen VHS oft zu unmöglichen Zeiten oder das Niveau ist erschreckend, und große niedergelassene Veranstalter wie Berlitz oder Inlingua sind meist sehr teuer.

Warum also nicht zu einem günstigen Preis mit individueller Geschwindigkeit lernen?

Die Angebote von von sprachenlernen24 helfen dabei, auf unterschiedlichen Niveaus (Express-Sprachkurse, Basiskurse, Kindersprachkurse) und auch mit speziellen Vokabelsammlungen z.B. für Auswanderer.

Einfach mal vorbei schauen und die kostenlose Demo-Version anfordern, dann merkt man gleich, ob man mit dieser Art, neue Sprachen zu lernen, überhaupt zurecht kommt:

Griechisch lernen (*)

Portugiesisch lernen (*)

Spanisch lernen (*)

Hoteltipp in Tavira: Pousada Convento da Graça

Nach so vielen Jahren Urlaub in Portugal haben wir es endlich einmal geschafft:

Urlaub in einer Pousada.

Wir haben vier Nächte unseres Algarve-Urlaubs im Frühjahr 2014 in Tavira in der Pousada Convento da Graça verbracht.

Zu Tavira schreibe ich hier jetzt mal nichts weiter, denn dass wir diese Stadt ganz im Osten der Algarve sehr lieben, wurde sicher auch schon in einigen anderen Artikeln deutlich, z.B. hier:

Urlaub in Tavira – nicht zum letzten Mal

Die Pousada ist in einem Augustinerkloster aus dem 16. Jahrhundert untergebracht und liegt sehr ruhig auf einem Hügel über der wunderschönen historischen Altstadt, fast unmittelbar am alten Kastell.

Von aussen wirkt das in einem warmen Gelb gestrichene Gebäude harmonisch, imposant und würdevoll. Das historische Ambiente mit dem großen eleganten Treppenhaus und dem Kreuzgang ist wunderbar.

Die insgesamt 36 Zimmer liegen zum einen Teil im historischen Altbau und zum anderen Teil in einem angebauten Neubau. Wir haben genau das bekommen, was wir uns gewünscht hatten, nämlich ein Zimmer mit sonnigem Balkon, was für uns bei einem Aufenthalt im Winter immer wichtig ist.

Das Zimmer lag im Neubau, mit Blick auf den sehr gpflegten Pool und Garten. Die Einrichtung des Zimmers war geschmackvoll und in harmonischen Farben gehalten, die Matratze genau richtig. Auch der einmal benötigte Hausservice funktionierte einwandfrei. Der kleine Schaden in unserem Zimmer war binnen einer Stunde behoben.

Die Qualität des Frühstücks war gut. Es gab wunderbar reifes, vorgeschnittenes Obst und auch Wurst und Käse von guter Qualität sowie sehr schöne Brötchen und Croissants.

Der Kaffee war  lecker und zu meiner besonderen Freude gab es auch jeden Morgen Sekt sowie die Möglichkeit, sich selbst einen frischen Orangensaft zu pressen, wobei dieser allerdings mit einer eher rustikalen Einhand-Presse selbst zuzubereiten war.

Die einzige echte Enttäuschung aber war das Rührei, das leider den Eindruck machte, einem Tetrapack entsprungen zu sein.

Unser Fazit: Trotz der Mängel beim Rührei ein gelungener, stilvoller Aufenthalt in einer wunderbaren Stadt. Wir freuen uns schon sehr auf das Wiederkommen nach Tavira und speziell auch in die Pousada Convento da Graça im Februar 2015.

Buchbar ist die Pousada bei fast allen Portugal-Reiseveranstaltern und auch direkt auf der Webseite der portugiesischen Pousadas:

Webseite pousadas.pt

Wir haben allerdings bei Expedia gebucht, es war dort mit Abstand am günstigsten, was sich allerdings auch quasi täglich ändert:

Pousada Convento da Graça bei Expedia.de (*)

Wer den günstigsten Preis für die Pousada direkt suchen möchte, tut das am besten beim Hotelpreis-Vergleich trivago.de, dort werden die Angebote aller namhaften Reiseveranstalter und Webportale für ein Hotel verglichen:

Webseite von trivago.de (*)

Anbei noch ein paar Impressionen, die mit einem Klick vergrößert werden können.

Die Pousada von außen:

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Alter und neuer Teil:

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Kunst am Bau:

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Impressionen von innen:

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Ausblick von unserem Balkon über Pool und Gartenanlage:

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