Top 10 Algarve – Praia da Falésia

Dies ist ein Beitrag aus unserer Reihe „Top 10 Algarve„, eine Übersicht über alle Artikel in dieser Rubrik findet sich hier: Top 10 Algarve – Übersicht

Praia da Falésia - Überblick Richtung Osten
Praia da Falésia – Überblick Richtung Osten

Der Falésia-Strand / Praia da Falésia

Für uns einer der schönsten Strände der Algarve ist ist die Praia da Falésia.

Hier haben wir schon wundervolle Urlaube verbracht und den Ozean und die wechselnden Lichtstimmungen an den farbigen Klippen genossen.

Olhos d'Agua - Ortsstrand im Abendlicht
Olhos d’Agua – Ortsstrand im Abendlicht

Seinen Anfang nimmt der der Strand am Rande des hübschen Küstenortes Olhos d’Agua, gelegen in der östlichen Peripherie von Albufeira. Der Ortsname selbst bedeutet übersetzt „Wasseraugen“.

Olhos d'Agua - Wasseraugen
Olhos d’Agua – Wasseraugen

Diese Wasseraugen findet man sowohl am Ortsstrand von Olhos d’Agua, als auch am Beginn des Falesia-Strandes, vorausgesetzt es ist Ebbe. Es handelt sich um kleine, kreisrunde Süßwasserquellen, die am Strand entspringen.

Besonders für Kinder ist es ein Spaß, sich in die kleinen Tümpel zu setzen. Hier am westlichen Ende des Strandes kann man eine schöne Zeit am Wasser verbringen. Es gibt viele Steine, die zum Teil mit Muscheln bewachsen sind und Spalten, in denen man einiges entdecken kann. Wir haben dort schon schöne große Schneckenhäuser und auch Seegurken gefunden.

Praia da Falésia - Vielerlei Getier in Tümpeln und Wasserbecken
Praia da Falésia – Vielerlei Getier in Tümpeln und Wasserbecken

Das eigentlich Sehenswerte ist aber der Strand selbst mit den zerklüfteten Felsen und Klippen im Hintergrund. Das Farbspektrum ist ähnlich dem im Grand Canyon. Es gibt alle Farben zwischen hellem Beige bis zu einem satten Sienarot. Durch die ständige Einwirkung von Wasser und Wind sind die Klippen stark zerklüftet und weisen bizarre Formen auf. Dann noch eine vom Wind zerzauste Pinie am Rand und man hat ein perfektes Fotomotiv.

Praia da Falésia - Impressionen
Praia da Falésia – Impressionen
Praia da Falésia - Impressionen
Praia da Falésia – Impressionen
Praia da Falésia - Impressionen
Praia da Falésia – Impressionen
Praia da Falésia - Impressionen
Praia da Falésia – Impressionen

Ganze sechs Kilometer ist der breite Strand lang und zieht sich von Olhos d’Agua bis zum Yachthafen von Vilamoura. Dieser am Reißbrett geplante Ort wirkt ein bisschen wie das Disneyland der Algarve.

Es gibt aber rund um das Hafenbecken herum einige nette Restaurants, in denen man sich für die Anstrengung des Strandspaziergangs belohnen kann.

(Fotos aus Vilamoura haben wir leider gar keine, weil uns der Ort selbst überhaupt nicht zusagt.)

Wer nicht zurücklaufen möchte, kann mit dem Linienbus wieder zurück nach Olhos d’Agua gelangen.

Hinter dem Hafenbecken geht es mit dem Strand weiter und man sieht schon die Ausläufer von Faro am Horizont. Circa 20 Kilometer sind es von hier bis zur Spitze der Ilha de Faro, der großen, sandigen Halbinsel vor der Hauptstadt der Algarve. Wenn es nicht so lange dauern würde, könnte man den Weg durchgehend am Strand zurücklegen.

Praia da Falésia - Impressionen
Praia da Falésia – Impressionen

Tipp am Rande: Am Falésiastrand ist der Sand relativ weich und er läßt sich daher besser bei Ebbe begehen.

Petition für die „Lagoa dos Salgados“

Bei der Lagoa dos Salgados handelt es sich um ein Feuchtgebiet in der Algarve zwischen Albufeira und Armação da Pera, welches von etlichen geschützten und seltenen Vogelarten bevölkert wird.

Trotz riesiger Leerstände bei Hotel- und Apartment-Immobilien in der Algarve, bankrotter Golfplätze und generell einem Überangebot touristischer Infrastruktur sollen auch hier Hotels und Ferienhäuser sowie ein weiterer Golfplatz gebaut werden. Vermutet wird, dass es hier mehr um Subventionsbezug als um tatsächlich sinnvolle Nutzung gehen soll.

Mehr Informationen dazu finden sich bei portu.ch unter diesem Link.

Direkt zur Petition geht es hier:

Petition zum Erhalt der Lagoa dos Salgados 

Jede Unterschrift hilft!

Hotel Alisios, Albufeira, Hotelkritik/Reisebericht

Wie im Übersichtsartikel zu Albufeira von gestern schon erwähnt, haben wir die ersten zwei Wochen unseres Urlaubs im Hotel Alisios in Albufeira verbracht.

Lage:

Portugal 2011 2306

Das Hotel liegt etwas östlich vom Ortskern Albufeiras direkt an der Strandstrasse Richtung Oura.

Es besteht aus zwei voreinander liegenden Häusern direkt am Strand mit eigenem Zugang. Die Fußgängerzone von Albufeira ist in rund 10 Minuten sowohl über den Strand (bei Hochwasser teilweise nicht begehbar!) als auch über die Straße (mit anschließender Rolltreppenfahrt ;-)) zu ereichen. Auch Oura (und natürlich der dortige „Strip“, die Hauptstraße mit Restaurants und Kneipen) kann bequem in knapp 20 Minuten über die Straße erreicht werden.

Durch die Lage außerhalb des Partyzentrums bekommt man vom Lärm Albufeiras nichts mit, wir haben in unserem DZ mit Meerblick immer bei offenem Fenster schlafen können und wurden nur vom Meeresrauschen in den Schlaf begleitet. Herrlich.

Ausstattung:

Es handelt sich von Komfort und Ausstattung her um ein typisches 4-Sterne-Hotel für Urlauber. Unser meerseitiges Doppelzimmer war recht frisch renoviert und verfügte über eine gute Ausstattung, insbesondere das Bad war elegant und gut eingerichtet. Seife und Shampoo gibt’s aus Spendern, die Dusche verfügt über eine automatische Temperaturregelung.

Die Zimmer verfügen alle natürlich über SAT-TV, ebenso ist eine Minibar vorhanden. Hier gibt es eine Besonderheit: Der Kühlschrank ist erst einmal leer und abgeschlossen. Will man ihn für eigene Zwecke (oder offiziell als Minibar) nutzen, muss man zumindest einmalig eine Bestellung in Höhe von rund 5 EUR für die Minibar machen (also z.B. 2 Bier). Die Minibar wird dann damit bestückt und bleibt in Betrieb, auch wenn man anschließend nichts mehr nachbestellt. Eine ganz vernünftige Lösung, wie ich finde.

Die Zimmer werden natürlich täglich geputzt und sind blitzsauber.

Das Hotel selbst verfügt über ein Restaurant, wo sowohl Frühstück als auch Abendessen eingenommen wird sowie über zwei Bars, eine tagsüber auf der Sonnenterrasse, die andere im Eingangsbereich, abends geöffnet.

Für Gäste, die gerne einen Pool nutzen, ist das Haus nur bedingt geeignet: Es verfügt nur über einen Indoor-Pool, ein Aussenpool ist NICHT vorhanden!

Internet/WLAN:

Das Haus verfügt über mehrere Access-Points, mit denen quasi in allen Ecken des Hauses (und natürlich auch auf dem Zimmer) ein kostenloser Zugang zum Internet möglich ist. Die Geschwindigkeit ist dabei durchaus akzeptabel, so dass sich auch z.B. bequem über Skype telefonieren lässt.

Personal/Publikum:

Das Personal spricht fast durchgehend Deutsch,  auch das Publikum kommt schwerpunktmäßig aus dem deutschen Sprachraum, darunter viele regelmäßige Stammgäste. Zumindest zu unserer Reisezeit über Ostern lag der Altersschnitt des Publikums sicher deutlich jenseits der 40.

Verpflegung:

Wir hatten das Hotel nur mit Frühstück gebucht, da wir mittlerweile mit Hotel-Restaurants und den Zwängen der Halbpension überhaupt nicht mehr klar kommen. Allerdings haben wir am Ostersamstag am abendlichen Osterbuffet teilgenommen.

Das Frühstück ist qualitativ sehr gut; es gibt Wurst und Käse (allerdings in recht geringer Variation), mehrere Sorten hausgemachter Marmelade, prima Brot, Brötchen sowie Croissants, und auch (leider keine frischen) Säfte sowie Obst und Kuchen. Eine täglich variierende Sorte Ei-Zubereitung (Rührei, Tortilla, …) ist auch zu haben, andere Ei-Varianten können beim Kellner bestellt werden. Kaffee gibt es aus Nescafe-Automaten zum selbst Zapfen in verschiedenen Zubereitungsarten, wo es sich vermutlich um Kaffee aus Konzentrat handelt. Das ist zwar geschmacklich schon deutlich besser als der ansonsten typische Hotelkaffee, aber natürlich nicht mit einem Vollautomaten, der aus frischen Bohnen bereitet, zu vergleichen. (Ich „jammere“ hier also auf hohem Niveau. ;.-))

Abendessen haben wir im Hotel nur einmal genossen, in Form eines Buffets am Ostersamstag. Üblich ist im Hotel wohl ansonsten HP „a la carte“, dazu haben wir aber keinerlei Erfahrung.

Das Buffet war eine Kombination aus recht chaotischer Organisation (Beginn 19:30 laut Flyer, tatsächlich dann um 20:30) und wirklich durchgehend leckerem Essen ohne jeden Reinfall. Sollte das Buffet halbwegs dem sonstigen Niveau des Alisios-Restaurants entsprechen, könnte man dort mit der Halbpension tatsächlich glücklich werden!

Unterhaltung:

Gibt es im Hotel nicht, bzw. nur minimal. Nach dem o.g. Osterbuffet trat in der Hotelbar ein Alleinunterhalter auf, was aber nur dafür sorgte, da sich ein paar mehr Gäste in die Hotelbar „verirrten“. Stimmung kam in keiner Minute auf. Dazu trägt auch bei, das ortsüblich ein riesiger TV-Flatscreen an der Wand hängt und dort Fußball rauf und runter läuft, was dazu führt, dass 50% der wenigen Besucher autistisch in Richtung TV starren, während die restlichen Besucher gelangweilt Fingernägel kauen. ;-) Wer also Abendunterhaltung im Hotel (wie z.B. bei Ketten wie RIU üblich) erwartet, ist im Alisios komplett verkehrt. Allerdings ist das durch die Lage des Hotels kein Problem: In nur 10 Minuten ist man im Kern des Partyzentrums Albufeira und hat dort jede beliebige Unterhaltung, die man gerade benötigt…

Fazit:

Wer eine Unterkunft in Albufeira sucht, die bei bester Lage angenehm ruhig und komfortabel ist, sollte sich unbedingt mal das Hotel Alisios näher angucken! Wir werden es wohl bei weiteren Aufenthalten dort wieder buchen. Übrigens: Es lohnt sich, ggf. auch mal im Ausland zu gucken bei der Buchung! Wir haben über TUI Österreich gebucht, wo das Hotel fast 40 Prozent günstiger war als bei TUI Deutschland. Eine solche Buchung ist absolut problemlos: Einfach z.B. im Wiener Telefonbuch ein TUI-Reisebüro heraus suchen und dann telefonisch/per Fax buchen. Spart RICHTIG Geld!

Weitere Infos zum Hotel und auch Preisvergleichsmöglichkeiten finden sich übrigens bei Holidaycheck.

Individuelle Fragen zum Hotel? Einfach per Mail oder in den Kommentaren melden; ich helfe gern, wenn ich kann!

Albufeira / Algarve über Ostern 2011

Lange war es ruhig hier im Blog, was hauptsächlich daran gelegen hat, dass wir über Ostern 2011 für fast drei Wochen in Portugal waren, 15 Tage davon in Albufeira.

Zu diesem Urlaub werden hier noch einige Artikel erscheinen, u.a. anderem natürlich über unsere Unterkünfte, das Hotel Alisios in Albufeira und Residencial Agua de Madeiros in der Nähe von Sao Pedro de Moel, im nördlicheren Portugal zwischen Lissabon und Porto.

Hier an dieser Stelle möchte ich aber erst einmal was über Albufeira mit Beginn der Saison erzählen; Ostern ist nämlich der Zeitpunkt, zu dem es dort das erste Mal voll(er) wird, wir selbst waren ja schon häufiger dort, allerdings noch nie (für unsere Verhältnisse) so spät im Frühjahr.

Unser Fazit zu Albufeira zu dieser Zeit ist sehr durchwachsen.

Das Hotel Alisios war für 14 Tage eine prima Unterkunft (wie gesagt, separater Artikel folgt), auch die Lage in fußläufiger Reichweite zum Ortskern, aber dennoch ruhig, ist sehr gut.

Die Strände wurden zu unserer Reisezeit gerade ausgebessert, der durch Winterstürme abgetragene Sand wurde aufwändig mit Hilfe eines Schiffs wieder aufgespült. Diese Aktion hat uns aber nicht wesentlich beeinträchtigt, lediglich kleinere Strandabschnitte wurden abgesperrt, die man dann umgehen musste, und ab und an gab’s mal ein paar Geräusche vom Schiff und seinen Pumpen.

Ärgerlicher waren schon die vor wirklich fast jedem Restaurant und jeder Kneipe in Albufeira postierten Werber, die aufdringlich jeden potentiellen Gast ansprachen, durchaus auch mehrmals am Abend. :-( Ätzend. Lustig war es allerdings, diesen Quälgeistern in Anlehnung an Monty Phyton ein fröhliches „Mein Gummiboot ist voller Aale!“ entgegen zu rufen, was zu dem ein oder anderen völlig entgleisten Gesichtsausdruck führte. ;-)

Zielgruppe aller touristischen/werblichen Aktivitäten in Albufeira sind aktuell Briten, die in großer Anzahl Albufeira bevölkerten und das passende Angebot wahrnehmen konnten: Englisches Frühstück überall, Fußball auf mindestens 3 riesigen Flatscreen-TVs (pro Kneipe!), durchschnittliche Livemusik abends fast überall und jede Menge Junggesellenabschiede, die die Inselbewohner ja gerne als Gruppenreise in den bzw. Gruppendauerbesäufnis im sonnigen Süden  organisieren.

Was uns noch aufgefallen ist: Die Algarve ist ein mächtig teures Pflaster geworden! Selbst eine Pizza bei „Senhor Frogs“ in Oura kostet mittlerweile irgendwo um die 13 EUR (lecker ist sie immer noch)! Für 3 Personen mit einer kleinen Vorspeise, Wein und einem Brandy hinterher betrug die Rechnung dann letztlich über 70 EUR. Solche Preise finden sich in den touristischeren Gegenden der Algarve mittlerweile fast durchgängig, nur das Tagesessen (Prato do dia) ist gelegentlich mal recht günstig zu haben…

Eine Empfehlung für gutes, günstiges Essen und ein preiswertes Bier ist übrigens die Snackbar „Turial“ direkt im Gebäude an der Rolltreppe am östlichen Ortsende. Richtig gehört! Albufeira hat nun eine Rolltreppe dort, wo früher die steile Treppe zum Aussichtspunkt am östlichen Ende des Ortskern war. Absolut unterhaltsam, dort mal eine Weile in der genannten Snackbar zu sitzen und bei einem Getränk die Rolltreppen-Nutzer zu bestaunen.

Portugal 2011 1911

Ausdrücklich abraten möchte ich übrigens vom Besuch der Pizzeria „Ricardo’s“ (Rua da Bateria No 1) direkt in der kleinen Durchgangsgasse von der Strandpromenade in den Ortskern. Hier erlebten wir wohl einen Betrugsversuch, zumindest haben wir es so empfunden, da die Umstände entsprechend merkwürdig waren. Zuerst tauchte eine Pizza zuviel auf der Rechnung auf, anschließend diverse zusätzliche Zutaten, die wir nicht bestellt hatten (da sie auf der ausgewählten Pizza zur Grundausstattung gehörten), dabei wurde der  deutsche Kellner (mit stark ostdeutschem Dialekt, wobei ich hier natürlich keine Volksgruppe diffamieren, sondern nur eine Möglichkeit zum Erkennen geben möchte) dann noch pampig und verweigerte zu guter Letzt noch das Aushändigen des Beschwerdebuchs. Also, lieber Vorsicht und sehr penible Rechnungskontrolle bei der Pizzaria Ricardo’s in Albufeira!

Erstes Fazit also: Schönes Hotel, schöne Ausflüge, aber Albufeira ist uns eindeutig zu voll um diese Jahreszeit. Für uns kommt der Ort nur noch zwischen November und März in Frage, dann ist er genau richtig „ausgestorben“ für uns. ;-)

Praia da Falesia Januar/Februar 2010 – Impressionen

Eifrige Leser und Bildergucker hier werden es sicher schon mitbekommen haben: Der Falesia-Strand in der Algarve zwischen Olhos d’Agua und Vilamoura ist nicht nur in Portugal einer meiner liebsten Strände.

Der Strand ist, wie schon erwähnt, sicher auch der größte Standort-Vorteil der dort gelegenen Hotels, wie z.B. dem von uns gewählten Riu Palace Algarve.

Je nach Licht und Wetter erscheinen die Sandstein-Felsen im Zusammenspiel mit Himmel und Meer fast unwirklich bunt, so dass sich der Betrachter schon fragen muss, ob er nicht irgendwo vor Ort oder beim Reiseveranstalter eigentlich eine Art Kitschzulage entrichten müsste. ;-)

Hier also Bilder vom  Praia da Falesia aus Januar und Februar 2010…

Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010 Teil der Treppe vom Riu Palace Algarve runter zum Strand Praia da Falesia, Olhos d' Agua, Albufeira, Algarve; Januar/Februar 2010

Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht. Nutzung und Verbreitung ohne schriftliche Genehmigung ist nicht gestattet.

Hotelkritik Riu Palace Algarve, Olhos d’Agua

Im Riu Palace Algarve in Olhos d’Agua, ein paar Kilometer östlich von Albufeira, waren wir nun schon zum zweiten Mal.

Vor einigen Jahren haben wir dort Weihnachten und Neujahr verbracht, diesmal haben wir die absoluten Schnäppchenpreise Ende Januar/Anfang Februar für einen Aufenthalt genutzt, das Doppelzimmer mit Halbpension war für gut 70 EUR zu haben. Gebucht haben wir das Haus übrigens über airtours.de, da es dort etwas günstiger war als bei TUI.

Die Lage des Hotels ist zumindest im Winter sehr schön, es liegt in einer Sackgasse oberhalb von Olhos d’Agua direkt auf den Klippen am westlichen Anfang des Falesia-Strandes, der sich auf der anderen Seite in Richtung Osten bis nach Vilamoura erstreckt; die GoogleMap zeigt das ganz gut:

Das Hotel Riu Palace Algarve in Olhos d’Agua, bei Albufeira, Algarve, Portugal

Direkt östlich an der Grenze des Hotelgrundstücks existiert seit einiger Zeit eine eindrucksvolle Holztreppenkonstruktion, die direkt neben dem Hotel runter an den Strand führt.

Im Sommer ist die Lage des Hotels vielleicht etwas eingetrübt, denn direkt vor der Tür (allerdings zum Landesinneren hin) liegt der AI-Club Riu Guarana, der im Winter Gott sei Dank geschlossen ist. Wie sich dieser Club im Betrieb auf das RIU Palace Algarve auswirkt, kann ich nicht abschätzen, ich nehme aber an, dass zumindest die Zimmer nach Osten durchaus von etwas Lärm betroffen sein könnten. Oben im Bild ist Das RIU Guarana nur als Baugrube zu erkennen…

Etwas befremdlich auch, dass auch mit dem Bau des neuen RIU Guarana keine Möglichkeit geschaffen wurde, den Ort Olhos d’Agua selbst auf direktem Weg zu erreichen; es ist immer noch notwendig, um den gesamten Komplex herumzugehen, so dass sich der Weg, der Luftlinie vielleicht 200m betragen würde, um etliches verlängert. Naja, vielleicht ist der Hintergedanke dabei auch, abends nicht so viele Gäste in den Ort abwandern zu lassen…

Das Zimmer war, wie bei Riu in der Palace-Kategorie nicht anders zu erwarten, prima. Wir hatten sogar ein besonders großes Eckzimmer mit der vorab per Fax gewünschten Abendsonne, also alles bestens.

Positiv aufgefallen ist uns, dass trotz Nebensaison und damit verbundener Billigpreise an der Qualität von Frühstück und Abendessen keine Abstriche gemacht wurden. Das Essen war wirklich gut, die Atmosphäre im Speisesaal ist aber, trotz Abendessen in zwei “Schichten”, einfach zu unpersönlich und laut. Hier wäre etwas mehr Intimität, z.B. durch Raumteiler etc., doch angenehmer.

Das Publikum im Hotel bestand, bedingt durch Reisezeit und Preise, größtenteils aus deutschen und englischen Senioren, die ihre Ausgaben im Hotel offensichtlich auf die im Reisebüro bezahlten Leistungen beschränkten.

Das führte dann leider dazu, dass sich diese Gäste bei den Mahlzeiten noch reichlich vom Buffet eindeckten und dann ins Zimmer verschwanden.

In den Bars des Hotels herrschte gähnende Leere, so dass auch für uns der Aufenthalt dort etwas langweilig war…

Wir für uns haben letztlich erneut festgestellt, dass eine Unterkunft im Hotel eigentlich nicht unser Ding ist, auch wenn das Preis-/Leistungsverhältnis wirklich gut war und die Qualität des RIU Palace Algarve immer noch über jeden Zweifel erhaben ist. Die Zwänge mit festen Tischzeiten und der fehlenden Wahlfreiheit bei der Auswahl der Mahlzeiten sind uns einfach zu groß.

Künftig werden wir also vermutlich wieder ein Apartment oder eine Villa mieten, das Frühstück ganz ungezwungen selbst auf den Tisch bringen und abends ein Restaurant nach aktueller Laune und Appetit aufsuchen, gerade weil man dort doch etwas mehr Auswahl hat und z.B. auch mal indisch essen gehen kann, etwa im sehr guten “Bombay Palace” in Oura, einem Vorort von Albufeira, wo wir schon seit mehr als 15 Jahren regelmäßig zu Gast sind. (Allerdings haben wir dafür auch diesmal gerne mal ein Abendessen im Hotel ausfallen lassen… ;-))

Fazit: Wer Hotelaufenthalte und die damit verbundenen Verpflegungsleistungen mag, ist im RIU Palace Algarve sehr gut aufgehoben, das Hotel hat sowohl bzgl. der Unterbringung als auch der Verpflegung keine größeren Mängel. Die Lage ist ruhig und für Strandspaziergänge am Praia da Falesia optimal.