Die letzte Currywurst vor Amerika

Currywurst in porches algarve 1372

"Die letzte Bratwurst vor Amerika", den Wurststand von Wolfgang Bald am Cabo de Sao Vincente am südwestlichsten Ende der Algarve kennt ja mittlerweile vermutlich jeder Leser, bloß gibt’s da keine Currywurst. Für einen echten Genießer aus dem Ruhrgebiet ist das also etwas problematisch. ;-)

Aber der Reihe nach...

Unterwegs auf der E.N. 125, der berühmt-berüchtigten Hauptverbindungsstraße quer durch die Algarve, waren wir auf der Suche nach einer schlichten Bifana, dem typisch portugiesischen Snack, als kleinen Mittagsimbiss.

In Porches fiel uns dann plötzlich ein Schild ins Auge. "Deutsche Currywurst“ stand dort und schon sahen wir den kleinen Verkaufswagen mit Sitzgelegenheiten davor auf dem Gelände der Pottery "Casa Grade" stehen. Spontan wurde eine Vollbremsung eingeleitet und ebenso schnell war unsere Wahl fürs Mittagessen getroffen. "Zwei mal Currywwurst, Pommes, Mayo, faz favor!"

Wir wurden herzlich begrüßt von Ulrike, der freundlichen Inhaberin des Büdchens. Ulrike stammt ursprünglich aus Essen, hat ihren Lebensmittelpunkt schon vor vielen Jahren an die Algarve verlegt und ist eine prima Anlaufstelle für Tipps und Kontakte aller Art.

Jede einzelne Wurst wird frisch gegrillt, auch die Pommes werden ganz frisch frittiert. Der Knaller ist die hausgemachte Currysauce, die mit Mango verfeinert ist und dadurch etwas fruchtiger als herkömmliche Saucen schmeckt. Nach einem sehr netten Plausch beim Essen wurden wir dann von Ulrike noch zu einem Kaffee eingeladen.

Außer verschiedenen Bratwürsten und Currywurst gibt es auch noch selbstgemachte Frikadellen und Kartoffelsalat, sowie sporadisch deutsche Tagesgerichte für Residenten.

Der Wagen ist vom Mittwoch bis Sonntag geöffnet.

Unser Fazit: Absolute Empfehlung, auf jeden Fall mal hinfahren! Und natürlich schöne Grüße von Claudia und Mario aus Dortmund bestellen. ;-)

2 Antworten auf „Die letzte Currywurst vor Amerika“

  1. Hallo Mario

    natürlich gibt es Currywurst bei mir. Nur die Pommes muss man sich beim Kollegen dazu holen, was auch kein Problem ist. Der Haken an der Sache am Kap ist meistens der starke Wind, der beim Essen kaum Freude aufkommen lässt.

    1. Hallo Wolfgang,

      sorry, das war mir nicht bekannt. Aber immer hast Du die noch nicht im Angebot, oder? Ist zugegeben etwas länger her, dass ich bei Dir am Stand bzw. am Cabo generell war.

      Grüße

      Mario

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